Rezept: Baba Ganoush

erstellt am: 21.07.2016 | von: vanndann | in: Rezepte, Und So

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Ich war ja jetzt ein Jahr in Kirgistan, Auslandsjahr, Uni, eh schon wissen. Das war nicht immer ganz einfach, und besonders ernährungstechnisch war ich oft kurz vorm Verzweifeln: Wo sind die Supermärkte? Woher bekomme ich Tofu, Seitan und Co? Was nehme ich als Milchersatz her? (Spoiler: Nirgends und Nichts. Gibt’s nämlich nicht).

Irgendwann hab ich dann einfach angefangen, mir das Zeug selbst zu machen. Zum ersten Mal in meinem Leben stand ich auf einmal in der Küche und überlegte mir so ganz konkret, was eigentlich in so einer Hafermilch drinnen ist. Und wie man das macht. Jetzt bin ich ein bisschen schlauer – und achte außerdem noch etwas bewusster darauf, was ich einkaufe. Sojamilch zum Beispiel war zwar noch nie mein Favorite, aber ich trinke sie jetzt einfach gar nicht mehr, denn Hafer kann man gut und bio in Österreich/Deutschland/sogar Kirgistan anbauen und bringt weniger Probleme mit sich. Ich warte zwar immer noch darauf, dass mir Joya verrät, wo und wie genau ihr Hafer angebaut wird, aber zumindest gibt es schon mal die Versicherung, dass das zumindest innerhalb Österreichs passiert.

Was ich aber von dieser ganzen Erfahrung mitgenommen habe: vieles, was man im Supermarkt so rumstehen sieht, kann man auch selbst machen. Oft sogar in einer etwas gesünderen Version. Beim Baba Ganoush hab ich das gleich einmal ausprobiert, denn theoretisch finde ich die Idee eines Aufstrichs aus gebackener Aubergine wirklich super – praktisch aber nicht so lecker. Das kann ich selber besser.

Und weil’s so schön ist: die Tahina, die man dafür braucht, mach ich auch noch gleich mit.

Zutaten (für 3 – 4 Personen): 

  • 2 große Auberginen
  • Saft von 1 Zitrone
  • 3 – 4 Knoblauchzehen
  • Tahina nach Geschmack (bei mir: 5 große EL) (wie man das selbst macht, steht weiter unten – in dem Fall braucht man einfach ein Päckchen Sesamsamen)
  • Frische Petersilie
  • Salz, Pfeffer, Kümmel

Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten (davon 20 Minuten Backzeit für die Auberginen). Schwierigkeitsgrad: pipileicht. 

  1. Den Ofen auf 200°C vorheizen (oder gleich Heißluft verwenden). Die Auberginen halbieren und ein paar Mal mit der Gabel einstechen. Auf ein Backblech legen und mindestens 20 Minuten backen – bis sie schön weich sind.
  2. Das Auberginenfleisch auslöffeln und mit den übrigen Zutaten zu einer cremigen Masse mixen. Bei den Zutaten kann man eigentlich gut selbst entscheiden, wie viel man von welcher Zutat verwendet: meine Version zum Beispiel ist sehr Knoblauch-lastig. Muss sie aber nicht sein.
  3. Extra-Tip: Wenn ihr die Tahina selbst machen wollt, dann werft einfach ein paar Esslöffel der Sesamsamen in einen starken Mixer, gebt ein bisschen Wasser dazu, und mixt es gut durch, bis eine zähe Masse entsteht. Und: fertig. Plus – so ein Päckchen Sesam ist zwar unverschämt teuer, aber dafür immer noch billiger als ein Glas Tahina. Juhui! 
  4. Ja und dann – aufs Brot schmieren und schmatzen.

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