Ins iPhone gschaut: Juli 2017

erstellt am: 01.08.2017 | von: vanndann | in: Ins iPhone gschaut, Und So

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Juli iPhone Rückblick Review Handyfotos 2017
Ich hab endlich wieder Stress. Und könnte glücklicher nicht sein! Nachdem ich in den letzten Monaten herausfinden musste, wie enttäuschend einfach und gänzlich unbeeindruckend das hiesige Uni-System ist, mit der ständigen Untätigkeit einfach nicht klar kam und mich permanent nach immer mehr, mehr, mehr sehnte, stehen jetzt keine Wünsche mehr offen. Juli, du warst super. Keinerlei Beschwerden.
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Der Juli begann in Graz mit einem Frühstück im Freigeist. Recht viel besser kann man so einen Monat eigentlich nicht beginnen (#itstrue).
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Ach so, außer vielleicht mit viel Zeit in der Natur und ein paar Abenteuern. Keine Sorge, war gleich am nächsten Tag dran - der Juli macht von Tag Eins die deprimierenden Monate auf dem Scherz von einer Uni wieder gut.
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Wieder zuhause in Linz hab ich alle Mühe, den sehr motiviert wachsenden Salat rechtzeitig zu essen. Ich bin stolz und schwöre mir gleichzeitig, nächstes Jahr mindestens um die Hälfte weniger anzupflanzen. Mir schmeckt kein Salat.
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Die Hinternschmerzen der zweiwöchigen Radtour nur wenige Tage zuvor sind noch nicht ganz abgeklungen, da muss ich eben genannten schon wieder acht Stunden pro Tag in einen Bürosessel pflanzen. Ich mag den Job aber, den Bürosessel auch eigentlich, also werke ich täglich zufrieden am Schreibtisch und koordiniere meine Jausen-Degerl glücklich nach Farbe.
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Wenn ich nicht im Büro sitze, radle ich durch ganz Linz und besuche coole Orte, die ich mir notiere, um sie möglichem Besuch aus der Verwandtschaft bei nächster Gelegenheit zu zeigen, ganz à la Do schau her, Linz is eh ned so schlecht! Bei jeder Radfahrt, mit Kamera und Stativ verkreuzt um den Körper geschlungen, einhändig, mit der anderen das schwere Stativ am Rücken haltend, frage ich mich, ob das wohl legal ist. Alle Polizeiautos fahren bis jetzt nur still und leise an mir vorbei. Ich werte das als Punkt für mich.

Von dem Graz-Wochenende am Anfang des Monats inspiriert, koche ich nach der Arbeit meinen eigenen Ingwer-Sirup. Ich trinke von nun an jeden Abend eine Inge, drehe den Sirup sämtlichen Gästen auf und gehe öfter als in den letzten fünf Jahren meines Lebens so leicht beschwipst ins Bett. Es ist nicht schwer, meine übliche Alkohol-Frequenz zu überbieten, trotzdem besorgniserregend. Ich bemühe mich, den Sirup so schnell wie möglich auszutrinken und wechsle zu zwei abendlichen Ingwerspritzern.

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Trotz des schrecklich heißen Wetters bin ich nicht so schlecht gelaunt wie normalerweise bei Hitzewellen. Meine Balkontomaten sprießen, so schnell kann man gar keine Fotos von den roten machen, da sind sie auch schon wieder weggesnackt. Auch die Donau ist ausnahmsweise wirklich blau und tut nicht nur so.
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Ich sehe die Bruckner Uni von innen (das ist neu) und den Schlachthof von außen (das leider nicht). In den Worten des Bösen: C'est la vie.
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Ich nutze sogar meine Down-Zeit produktiv und mache Selfies im Bett. Der, der jenes mit mir teilt, versteht mich nicht ganz, ist aber froh, dass er wenigstens nicht drauf sein muss.
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Meine Regenzeremonien zeigen nach zwei Wochen anstrengendem Tanzen und Singen endlich Wirkung. Eine herrliche Woche lang schüttet es aus Strömen. Ich frohlocke. Meine Radbremsen gehen zwar bei Nässe nicht, die Kamera muss im Hochsicherheitspack transportiert werden und in den Birkenstock ist es recht kalt, aber: Es ist schön kühl. Ich klopfe mir auf die Schulter. Wieder einmal den Regen herbeigesehnt, gut gemacht. Diesen Abend ruhe ich mich aus, vergesse auf die Regenzeremonie und trinke eine Inge am Balkon, während große Tropfen vom Himmel fallen. Am nächsten Morgen um 07:00 hat es 30 Grad im Schatten.
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Wenigstens die Tomaten sind glücklich.
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Auch der Mann ist in der Hitze zu allem möglichen Unfug motiviert und dreht mir irgendwie eine Mountainbike-Tour durchs Mühlviertel an, obwohl ich noch vor zwei Wochen geschworen habe, mich frühestens im Herbst wieder auf das KTM zu setzen. Mist.
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Daheim im Salzkammergut machen wir die üblichen Sonnenblumenfeld-Aktivitäten und essen überreife Pfirsiche direkt vom Baum. Ich motschgere zwar sehr gerne, dass ich es in Österreich nicht aushalte, bin dann aber doch froh, dieses eine Jahr hier zu sein.
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Wann immer wir können, gehen wir wandern. Wann immer ich kann, mache ich ein Selfie mit ernster Miene.
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Zu einem so großartigen Monat gehört auch ein großartiges Katzenbaby. Also, bitte, da habt ihr's. Seit wann sind Sommermonate eigentlich so angenehm?

Da ist das heiße Wetter ja fast ertragbar...

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